Ein mittelgroßer kommerzieller Solarpark in Arizona, der eine 5-MW-PV-Anlage mit 2.000 Modulen betreibt, war mit häufigen Wartungsstillständen konfrontiert. Die Farm liefert im Rahmen eines PPA mit einer Laufzeit von 20 Jahren Strom an ein lokales Netz. Aufgrund der veralteten Infrastruktur und steigenden Betriebskosten benötigte die Anlage eine zuverlässigere und sicherere Methode zur Verwaltung von Gleichstromkreisen.
Der ursprüngliche Aufbau verwendete herkömmliche Generatoranschlusskästen ohne integrierte Isolatoren. Jedes Mal, wenn ein String gewartet werden musste, musste das gesamte Array abgeschaltet werden, was zu stundenlangen Ausfallzeiten führte. Auch bei der Arbeit an stromführenden Verbindungen waren die Techniker mit Sicherheitsrisiken konfrontiert. Im Durchschnitt verlor die Farm 12 Stunden pro Monat durch ungeplante Ausfälle. Das Fehlen einer lokalen Abschaltung machte die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften schwierig.
Nach der Prüfung mehrerer Optionen, darunter Boxen von Herstellern in China und Europa, entschied sich das Ingenieurteam der Farm für den Typ Soutya 1000 V DC Combiner Box 1 In 1 Out Isolator. Die Hauptgründe dafür waren: der eingebaute Trennschalter ermöglicht eine sichere Trennung unter Last, das kompakte 1-in-1-out-Design reduziert die Komplexität der Verkabelung und die vollständige Einhaltung der Normen IEC 62548 und IEC 61643-11. Auch der Preis war 30 % niedriger als bei vergleichbaren europäischen Produkten.
Das Projekt wurde phasenweise über einen Zeitraum von drei Wochen umgesetzt. Zunächst eine Pilotinstallation auf einem Teilfeld mit 100 kW. Das Team ersetzte vier alte Boxen durch die neuen Soutya-Einheiten, die jeweils 1000 V Gleichstrom und bis zu 15 A pro Strang verarbeiten. Die Verkabelung war dank der vorverdrahteten Klemmenblöcke unkompliziert. Nach dem Testen der Isolation und SPD-Funktionalität wurde die gesamte Farm aktualisiert. Eine eintägige Schulung half den Technikern, sich mit der Bedienung des örtlichen Isolators vertraut zu machen.
„Der Soutya-Kombinationskasten mit seinem eingebauten Isolator hat die Art und Weise, wie wir den täglichen Betrieb abwickeln, verändert. Wir müssen nicht mehr den gesamten Standort wegen eines einzelnen Strangfehlers abschalten. Es ist eine einfache, robuste Lösung, die sich innerhalb von sechs Monaten amortisiert hat.“ – Leitender Ingenieur im Solarpark


Jack
Soutya